Berliner Konferenz – Was ist Europa

Was ist Europa? Welche Geschichte hat es? Und wie kommt es eigentlich zu seinem Namen?

Europa ist ein Erdteil, in dem das westliche Fünftel von der Landmasse Eurasiens zusammengefasst ist. Man erkennt es als eigenständigen Kontinent an, obwohl man eigentlich von einem Subkontinent ausgeht, der gemeinsam mit dem asiatischen Kontinent den Kontinent Eurasien umfasst. Dies zeigt, dass man Europa als Begriff nicht nur geographisch, sondern eher kulturell, historisch, rechtlich, politisch, ideell und wirtschaftlich sehen kann.

In Europa leben über 700 Millionen Menschen. Somit gehört dieser Kontinent zu den Teilen der Erde, die dichter besiedelt sind. Man spricht von einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von etwa 65 Einwohnern auf den Quadratkilometer verteilt. Im Norden und Osten herrscht eine geringere Bevölkerungsdichte vor, wohingegen sie im Süden, Westen und in Mitteleuropa stärker ist.

Woher hat denn unser Kontinent seinen Namen?“, werden Sie sich vielleicht fragen. Man kann den Namen auf die griechische Sprache zurückführen. Übersetzt bedeutet er so etwas wie „die (Frau) mit der weiten Sicht“. Bezogen ist dies auf eine griechische Sage, nämlich die von Europa, einer Frau, um genauer zu sein einer phönizischen (ein Volk des Altertums) Königstochter, welche Zeus nach Kreta entführt hatte und ihn dort verführte. (Diese Entführung geschah schwimmend und in der Gestalt eines Stiers).

Noch etwas zur Geschichte der Besiedlung durch den Menschen innerhalb Europas: Man fand heraus, dass erst vor etwa 40.000 Jahren Homo sapiens nach Europa kamen. Von ihnen wurden allmählich die Neandertaler ersetzt. In der Entwicklung der Menschen (egal ob wirtschaftlich oder kulturell) haben vor allem die griechische Kultur, das Christentum und das Römische Reich ihre Spuren hinterlassen und den Kontinent bis zur heutigen Zeit geprägt.

Im Folgenden möchten wir Ihnen noch Näheres zu den Mitgliedsstaaten Europas berichten.