Die eigene Gesundheit ist ein Wunsch, der meist nicht weit oben auf der Wunschliste steht – wenn man gerade gesund ist. Doch spätestens dann, wenn man krank ist oder sich schwerere Verletzungen zugezogen hat, weiß man wieder zu schätzen, wie schön und eben nicht selbstverständlich es ist, gesund zu sein, keine Beschwerden zu haben. Wir Europäer geben viel Geld für unsere Gesundheit aus, sei es für Medikamente, Arztbesuche, Sportgeräte oder auch für unsere Krankenkassenbeiträge.
In Deutschland etwa zahlen wir auch Zusatzbeiträge, welche von der Regierung eingeführt wurden, um die Krankenkassen finanziell zu entlasten. Eine aktuelle Liste der Zusatzbeiträge können Sie ansehen, wenn Sie unserem Link folgen. Schlagzeilen machte auch das Gesundheitssystem in Griechenland aufgrund der finanziellen Krise innerhalb des Landes. Hier wurde zum Beispiel in einem Beitrag des Radiosenders Bayern 2 noch einmal verdeutlicht, dass man in Griechenland gesundheitlich besser bzw. schneller betreut wird, wenn man in Krankenhäusern Schmiergelder an das Personal zahlt. Durch solche Beispiele wird bestärkt, dass Gesundheit auch eine Geldfrage ist.
Im Jahre 2000 wurden Frankreich und Italien als die Spitzenreiter im weltweiten Vergleich der Gesundheitsversorgung angesehen. Hier konnten die Länder durch eine gute Erreichbarkeit und Qualität der Versorgung überzeugen. Trotzdem müssen beispielsweise die Italiener ihre kompletten Kosten, die beim Zahlarzt entstehen, selbst zahlen.
An sich ist zu bemerken, dass die Ausgaben innerhalb Europas, die für das Gesundheitssystem innerhalb der Länder veranschlagt werden, steigen. Dies liegt an der Tatsache, dass die Bevölkerung immer älter wird und weniger Kinder geboren werden, es somit also auch weniger Arbeitnehmer gibt, die in das System einzahlen, um die Beiträge zu finanzieren. Außerdem müssen ältere Menschen häufiger behandelt werden und nehmen mehr Medikamente ein. Hierdurch entstehen also zusätzliche Kosten. Die Zusatzbeiträge innerhalb Deutschlands sind die erste Reaktion auf den Demographischen Wandel in unserer Gesellschaft. Es bleibt abzuwarten, wie sich alles weiterhin entwickelt.




