Förderpolitik in Europa

Die Entwicklung Europas wird durch die EU – Förderangebote unterstützt. Diese kann man in zwei grobe Kategorien untergliedern, nämlich zum Einen die Strukturfonds, die zur Umsetzung einer gemeinschaftlichen Strukturpolitik dienen, und zum Zweiten die Sonstigen Förderprogramme. Diese gehen aus den jeweiligen Politikbereichen der EZ hervor. Ein Beispiel für solche sonstigen Förderprogramme können Aktionsprogramme sein.

Durch die Strukturfonds möchte man die sozialen sowie wirtschaftlichen Differenzen zwischen europäischen Regionen ausgleichen. Sie sind eine Stütze, welche die Fördermittel der jeweiligen Gebiete bereichern sollen. Mittlerweile stellt die EU hierfür etwa 40 Prozent ihrer Haushaltsmittel bereit, denn dieser Prozess wird sehr ernst genommen.

Auch der Stadt Berlin kommen beispielsweise solche Strukturfonds zugute, unter anderem fließen diese Mittel in die Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen oder in die Infrastruktur. Auch möchte man dadurch die Arbeitslosigkeit verringern. Die Förderung durch die Strukturfonds geschieht dezentral, also ohne die Anlaufstelle in Brüssel kann man eine solche Förderung erhalten.

Zu den Aktionsprogrammen in Europa:

Für gewöhnlich kann eine EU – Förderung nur dann erfolgen, wenn auch andere private oder öffentliche Geber von Fördermitteln etwas zur Gesamtfinanzierung beitragen. Die hierfür vorgesehenen Beteiligungssätze sind zwischen 20 und 70 Prozent angesiedelt. Die EU selbst stellt jährlich knappe 9 Milliarden Euro bereit, welche sich auf etwa 100 Förderprogramme verteilen. Dadurch sollen Veränderungen in den verschiedensten Bereichen in Europa ermöglicht werden.

Das wichtigste Ziel jedoch ist die Förderung der übernationalen Projektzusammenarbeit zwischen den Partnern innerhalb der Gemeinschaft. Dadurch soll ein Mehrwert für die Europäische Union erzielt werden. Deswegen dürfen vor allem Staaten, welche EU – Mitglieder sind, an den Maßnahmen teilnehmen. Für die anderen ist dies jedoch in Ausnahmefällen auch möglich.

Man muss die Mittel für solche Aktionsprogramme bei der Europäischen Kommission in Brüssel bzw. bei einer beauftragten Kontaktstelle beantragen, denn diese Aktionsprogramme werden von der Europäischen Kommission verwaltet. Als Antragssteller kommen Verbände, Unternehmen, Vereine, Universitäten, regionale sowie lokale Gebietskörperschaften sowie Forschungseinrichtungen in Frage. Man kann sich über die aktuellen Projekte in Ausschreibungen informieren. Ein gutes Projekt spricht vor allem Themen an, die übergeordnet Europa betreffen.

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